Herzkartoffel

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Stimmen von Lesern und aus der Presse

Unterhaltsam und berührend zugleich
5/5

Ich war fast ein bisschen betrübt, als ich Hellmut Lemmers neuen Roman „Herzkartoffel“ nach zwei Abenden zugeklappt habe. Zu gerne hätte ich gewusst, wie es weitergeht mit den jungen und älteren Menschen aus dem Sauerland, um die sich die Episoden aus der westdeutschen Nachkriegszeit drehen. Was ist wohl aus den Schülern geworden, die die erste Liebe erleben? Was aus jenen, die als Vertriebene am Rande des Dorfes leben? Und was wohl aus dem gemeinen Lehrer geworden ist?
Ich will hier nicht zuviel verraten. Nur soviel: Der Roman ist unterhaltsam und berührend zugleich. Obwohl er die 1950er Jahre zum Thema hat, ist er sehr aktuell; es gibt viele Parallelen zur Gegenwart.
Mein Resümee: Unbedingt lesen!

Eine Zeitreise, die sich lohnt!
5/5

Der Roman „Herzkartoffel“ schildert anschaulich, wie eine Kindheit in den 50er Jahren im Sauerland aussehen konnte. Heiner, der junge Protagonist, wächst in einem Dorf auf, in dem er jeden mit Namen kennt. Charaktere wie Onkel Otto und Oma Johnke sorgen dafür, dass auch der Leser sich geborgen fühlt und nachvollziehen kann, wie herzlich und verbunden das Sauerland und seine Einwohner sind.

Heiner muss sich in seiner Jugend schon mit einer Menge an Dingen auseinandersetzten. Konfrontation mit dem Tod etwa, dem familiären Alltag natürlich auch und ebenso mit der ersten Jugendliebe. Mit dem Einritt in die Schule lässt er den Großteil seiner Kindheit hinter sich, wird mit der harten Realität der Welt konfrontiert und entdeckt, dass das Leben nun mal nicht fair ist. Unterstützung erhält er dabei durch seine Freunde, die ihm zur Seite stehen und die ebenfalls immer auf ihn bauen können. Zusammen überstehen sie die Folgen ihrer Kinderstreiche aber auch Unglücksfälle mit dramatischen Folgen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei immer das Sauerland, das eine Art Geborgenheit ausstrahlt, in die man gerne für ein paar Stunden eintaucht. Die ländliche Gegend im Kontrast zu damaligen größeren Städten wie Arnsberg oder auch Köln wirkt einladend und familiär. Ereignisse wie das Schützenfest oder auch ein Waldausflug mit der Schule setzen interessante Höhepunkte. Im Roman geht es allerdings auch um soziale Unterschiede, wie dem Einfluss auf das tägliche Leben durch die Arbeit. Durch die vielen kürzeren Kapitel entsteht ein angenehmer Lesefluss, sodass man sich die Geschichten rund um Heiner sehr gut einteilen kann.

Am Ende des heimatlichen Romans bekommt man ein bisschen Heimweh nach dem idyllischen Sauerland und auch eine heimliche Sehnsucht nach Heiner, einem wirklich angenehmen Erzähler, der einen auf dieser kleinen Zeitreise so treu begleitet hat.

Bewegend und einnehmend
5/5

Hellmut Lemmers Roman beschreibt Alltag in den 50ern, manchmal zärtlich, oft rauh. Die Schilderungen und Ereignisse sind meist nicht spektakulär, aber gerade diese Nachvollziehbarkeit, die Vergleichbarkeit mit eigenem Erleben, hat mich in den Bann gezogen. Plötzlich taucht man ein, leidet mit Heiner beim ersten Liebeskummer und schimpft mit den Jungs, die sich mit einem harten Streich am bösen Lehrer rächen. War man anfangs noch Beobachter, fühlt man sich plötzlich als Teil der Dorfgemeinschaft.
„Herzkartoffel“ ist unbedingt lesenswert und man wartet gespannt auf weitere Romane von Hellmut Lemmer.

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